Enterprise Single Sign-On (SSO)

FlytBase unterstützt Enterprise Single Sign-On (SSO) und ermöglicht es Unternehmen, ihren vorhandenen Identitätsanbieter (IdP) – wie Azure Active Directory, Okta oder Ping Identity – zu integrieren, um Benutzer zu authentifizieren.
Diese Funktion ist für Unternehmen konzipiert, die Drohnen-in-a-Box-Systeme in großem Maßstab betreiben, bei denen Sicherheit und Compliance von entscheidender Bedeutung sind. Durch die Verbindung Ihres IdP können Sie die Authentifizierung zentralisieren, bestehende Unternehmenssicherheitsrichtlinien durchsetzen und das Benutzer-Onboarding vereinfachen, ohne separate FlytBase-Anmeldeinformationen zu erstellen.
Wie es funktioniert
FlytBase implementiert OAuth 2.0 mit OpenID Connect (OIDC) als Authentifizierungsstandard. Wenn ein Benutzer versucht, sich anzumelden:
- FlytBase leitet die Anmeldeanfrage an Ihren IdP weiter.
- Der IdP validiert die Identität des Benutzers (einschließlich MFA, Passwortrichtlinien oder Regeln für den bedingten Zugriff).
- Bei erfolgreicher Authentifizierung gibt der IdP Token an FlytBase zurück.
- FlytBase validiert diese Token mithilfe des JWKS (JSON Web Key Set) des IdP und gewährt Zugriff.
Dieser Ablauf stellt sicher, dass FlytBase die Passwörter Ihrer Benutzer niemals direkt verarbeitet.
Unterstützte Standards
- Protokoll: OAuth 2.0 + OIDC
- Flows: Autorisierungscodefluss (mit PKCE-Unterstützung)
- Bereiche: OpenID, Profil, E-Mail
- Verschlüsselung: TLS 1.2+ wird bei allen Verbindungen erzwungen
Konfigurationsschritte
Schritt 1 – Registrieren Sie FlytBase bei Ihrem IdP
- Erstellen Sie in Ihrer IdP-Konsole (Azure AD, Okta usw.) eine neue Anwendung/einen neuen Client.
- Wählen Sie OIDC / OAuth 2.0 als Authentifizierungsprotokoll.
- Fügen Sie den von FlytBase bereitgestellten Umleitungs-URI hinzu (Beispiel: https://<org>.flytbase.com/auth/callback).
- Gewähren Sie die folgenden Bereiche: openid, Profil, E-Mail.
Schritt 2 – Teilen Sie IdP-Details mit FlytBase
Ihr IT-Team muss Ihrem technischen Leiter von FlytBase Folgendes zur Verfügung stellen:
- URL des Autorisierungsendpunkts
- Token-Endpunkt-URL
- JWKS-Endpunkt-URL
- Client-ID und Client-Geheimnis
Schritt 3 – FlytBase-Konfiguration
Das FlytBase-Team konfiguriert Ihre Organisation mit den bereitgestellten IdP-Metadaten.
Schritt 4 – Integration validieren
- Testen Sie den Anmeldefluss im Staging.
- Bestätigen Sie den Token-Austausch und die Zuordnung der Benutzeridentität.
- Nach Erfolg erfolgt die Bereitstellung in der Produktion.
Benutzerzuordnung und Rollen
- Wenn die E-Mail-Adresse eines vorhandenen FlytBase-Kontos mit der IdP-E-Mail-Adresse übereinstimmt, wird der Benutzer automatisch verknüpft – kein Datenverlust.
- Neue Benutzer werden beim ersten Login angelegt (Just-In-Time-Bereitstellung).
- Rollen (Admin, Operator, Viewer) werden weiterhin in FlytBase mithilfe der rollenbasierten Zugriffskontrolle (RBAC) verwaltet.
Überlegungen zur Bereitstellung
- Cloud: Funktioniert sofort.
- On-Prem: Erfordert Konnektivität zwischen dem FlytBase-Server und den IdP-Endpunkten.
- Air-Gapped: Unterstützt mit vorab freigegebenen IdP-Metadaten und Offline-Validierung; Wenden Sie sich an den FlytBase-Support.
Fehlerbehebung
- Nicht übereinstimmende Weiterleitungs-URIs → Stellen Sie sicher, dass die URIs in IdP und FlytBase genau übereinstimmen.
- Fehler „Ungültiger Bereich“ → Bestätigen Sie, dass OpenID, Profil und E-Mail gewährt werden.
- Fehler bei der Token-Validierung → Überprüfen Sie, ob der JWKS-Endpunkt erreichbar ist.
- Benutzer nicht gefunden → Überprüfen Sie, ob die E-Mail-Adresse des Benutzers im IdP mit seinem FlytBase-Profil übereinstimmt.
Systemprotokolle für Authentifizierungsversuche können unter Admin Console → Systemprotokolle → Authentifizierungsereignisse überprüft werden.
Was this helpful?